
Jetzt bin ich schon knapp sieben Wochen in Neuseeland. Höchste Zeit ein Schaf im Blog zu zeigen. Ich freue mich immer, wenn ich Schafe sehe. Vor allem wenn sie noch schön wollig sind. Ich mag Schafe. Dieses keck drein blickende Schaf ist mir in der Golden Bay begegnet, nicht weit von Cape Farewell, dem nördlichsten Punkt der Südinsel.




Es weht ein kühler Wind an diesem Abend in Neuseeland. Ich sitze eingepackt in Fleecejacke und Regenjacke auf meinem grünen Campingstuhl. Wenn ich meinen Blick vom Laptop hebe, schaue ich auf den Strand und das Meer. Ich bin in Orewa, einem Strandort nördlich von Auckland. Der Campingplatz liegt direkt am Orewa Beach und ich habe mir mit meinem Auto, dass ich Arataki getauft habe, einen Platz mit Meerblick gegönnt. Genau in diesem Augenblick empfinde ich weder Fern- noch Heimweh. Genau in diesem Augenblick spüre ich die wundervolle Zufriedenheit des Unterwegsseins, den Idealzustand des Reisenden. Bei neuseeländischem Pinot Noir, den ich stilecht aus einer roten Tasse mit weissen Punkten trinke, beginne ich über die Frage „Was bedeutet für mich Fernweh?“ zu philosophieren.
Denkt man an Singapur denkt man nicht sofort an Natur und Wandern. Viel zu heiß zum Wandern und das stimmt. Singapur hat tropisches Wetter mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Eigentlich hab ich immer geschwitzt, auch wenn ich mich nicht bewegt habe. Warum also nicht zurecht schwitzen, dachte ich und habe mich aufgemacht den Southern Ridges Trail im westlichen Teil von Singapur zu erwandern. ![[Foto der Woche] #2 Rangitoto Island, Auckland](http://soschyontour.de/wp-content/uploads/2014/11/FotoderWoche02_Rangitoto.jpg)
