Reisepläne: Kuba im Februar

Denke ich an Kuba, habe ich die Musik vom Buena Vista Social Club im Ohr. Ich höre das Rauschen des Meeres und sehe weißen Strand und Palmen vor mir. Ich denke an Che Guevara, Fidel Castro, an Revolution und an Sozialismus. Oldtimer fahren in meinen Gedanken durch die Straßen Havannas, in den Bars werden Rum und Mojitos getrunken. Wie es wohl wirklich ist auf Kuba? Ich will es herausfinden und fahre hin. 

Im Februar reisen wir für drei Wochen nach Kuba. Mit jedem Tag rückt die Abreise näher und mein Kribbeln im Bauch nimmt zu. Ich lese Reiseliteratur und bringe mir selbst ein paar Brocken Spanisch bei. Es macht so viel Spaß sich auf ein Land vorzubereiten, dass so anders erscheint als das in dem ich lebe.

Warum Kuba, haben mich einige Freunde gefragt als ich von meinen Reiseplänen erzähle. Ich frage zurück, warum nicht? Nun gut, der Grund ist recht unspektakulär. Ich wollte im Februar eine Reise machen und habe recherchiert wo man hinfahren kann. Auf meiner Shortlist haben es Laos, Südafrika und Kuba geschafft. Warum es Kuba geworden ist? Es liegt auf dem Amerikanischen Kontinent, den ich bis heute noch nicht betreten habe, und es gibt dort keine Malaria. Das ich nahezu kein Spanisch spreche spielt dabei keine Rolle, irgendwie werden wir uns schon durchschlagen.

Flug, Visa und eine grobe Reiseroute. Die Reisepläne Kuba reifen.

 

Wir organisieren unsere Reise selbst. Wer mich kennt weiß, dass ich dabei nicht gerne jede Minute durchplane, sondern eher eine grobe Vorstellung habe und gerne vor Ort entscheide, was ich unternehmen möchte. Daher haben wir nur den Anfang und auch ein bißchen das Ende der Reise geplant. Mit dem Flugzeug wird es von München nach Varadero gehen. Varadero ist das absolute Touristengebiet, da wo – Achtung, Klischees – die All-Inclusive-Gäste mit ihren Armbändchen am Pool liegen und ihre Cocktails schlürfen. Der Flug war deutlich günstiger als nach Havanna und wir müssen nicht umsteigen. Die ersten zwei Nächte werden wir in Matanzas verbringen um anzukommen. Danach wird es mit dem Bus oder Zug nach Havanna gehen. Dort werden wir voraussichtlich drei Nächte bleiben und dann mal schauen. Ich möchte mir gerne den Westen anschauen, dort wo der Tabak für die berühmten kubanischen Zigarren wächst. Auch Trinidad möchte ich sehen und wenn wir es zeitlich schaffen Santiago de Cuba. Die letzten Tage werden wir uns an der Nordküste in Varadero am Strand erholen, ohne Bändchen aber sicher mit Cocktails.

Schlafen wollen wir in Privatpensionen, den sogenannten Casa Particulares. Das ist zum Einen viel günstiger als im Hotel, zum Anderen erhoffe ich mir dadurch mehr Einblicke in das kubanische Leben zu erhalten. Ich bin total aufgeregt und gespannt, was wir alles sehen und erleben werden.

Und nun seid ihr gefragt. Habt ihr Tipps und Empfehlungen für mich? Wart ihr schon in Kuba und habt darüber gebloggt? Dann her mit den Links. Oder gibt es etwas, dass euch besonders interessiert und von dem ich nach meiner Reise berichten soll? Freue mich über eure Anregungen in den Kommentaren.

2 Kommentare zu “Reisepläne: Kuba im Februar

  1. bundeskater

    Hallo Sonya,
    wir waren vor ziemlich langer Zeit auf Kuba. Das war 1999 und wir sind damals auch einfach so ins Land geflogen. Wir hatten nur den Flug nach Havanna, eine Rückflugoption und 3 Tage in einem kleinen Hotel in Havanna gebucht.

    Ingesamt waren wir 5 Wochen auf der Insel und haben bei weitem nicht alles geschafft zu sehen, was wir sehen wollten. Zuerst sind wir länger in Havana geblieben als geplant, dann sind wir mit dem Zug nach Pinar del Rio gefahren und die Nachtzugfahrt war ein Abenteuer erster Güte. In Pinar del rio haben wir eine sehr nette Familie kennengelern, bei deren Eltern in Havana wir dann später wohnen durften.
    Von P.d.R sind wir mit einem alten sowjetischen Doppeldecker auf die Isla Mujeres geflogen, dort haben wir in einer Casa Part. gewohnt. toller Familienanschluss mit Schweineschlachtung und Baseballspielbesuch. Von dort sind wir mit der Fähre zurück nach Havana um den Rückflug zu bestätigen, was telefonisch nicht ging. Und von da ging es mit dem Elektro-zug nach Matanzas (auch sehr zu empfehlende, abenteuerliche Reise). dort haben wir in einem Camp zusammen mit Kubanern und ein paar Touristen gewohnt und die letzten Tage genossen.

    War wirklich klasse und wir haben uns überall willkommen gefühlt. Aber es ist ja auch schon 15 Jahre her und es hat sich bestimmt viel geändert…

    lg

    Marcel

    Antwort
    • Sonya Schlenk Author des Beitrags

      Das hört sich nach einer großartigen Reise an, lieber Marcel. Den Zug von Manzanzas nach Havanna hab ich auch schon entdeckt, ziehe ich in Erwägung. Ein Abenteuer zu Beginn der Reise ist immer gut ;). In 15 Jahren hat sich sicher viel getan, ich werde berichten.

      Antwort

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